Diastolischer Blutdruck zu niedrig oder zu hoch?

 


Umfangreiche Faktensammlung zum Thema diastolischer Blutdruck mit hilfreichen Tipps bei niedrigen oder hohen Werten finden Sie hier.

Wir unterscheiden zwischen dem systolischen und diastolischen Blutdruck. Der diastolische Wert ist der untere der beiden und ist in der Regel deutlich niedriger als der obere.

Aber wie bedeutend ist eigentlich der diastolische Wert, verglichen mit dem systolischen? Viele Experten sind sich einig, dass die Aussagekraft der beiden Werte zu gleichen Teilen ernst genommen werden müssen. Nur so kann man letztendlich feststellen, ob der Betroffene unter erhöhtem Blutdruck leidet.

Dennoch gibt es Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Menschen. Während bei älteren Personen der diastolische Wert kontinuierlich ansteigt, sollte er das bei jüngeren Menschen nach Möglichkeit nicht. Denn in jüngeren Jahren ist das meist ein Warnzeichen für eine chronische Hypertonie und damit eine Gefahr, an Herz- Kreislauf Störungen zu erkranken. Bei älteren Personen hingegen kann der diastolische Wert mehr oder weniger vernachlässigt werden. Bei ihnen lässt allein der Wert des systolischen Blutdrucks darauf schließen, ob ein Bluthochdruck vorliegt.

Bei Menschen im Seniorenalter gibt es jedoch eine Ausnahme, bei der der diastolische Wert berücksichtigt werden muss. Nämlich dann, wenn eine so genannte koronare Herzerkrankung besteht.

Dieser Begriff bezeichnet die Schädigung von Blutgefäßen, welche für die Nährstoffversorgung des Herzens verantwortlich sind.

Diastolischer Blutdruck: Rechtzeitig überprüfen lassen

Am wichtigsten ist es jedoch, ganz unabhängig vom Alter des Patienten, die Differenz beider Werte zueinander im Auge zu behalten. Denn je höher der Kontrast zwischen Systole und Diastole ist, desto größer ist das Risiko, dass der Patient einen Herzinfarkt erleidet, weil der beträchtliche Unterschied zur Folge hat, dass die Blutgefäße geschädigt werden und dadurch an Widerstandskraft verlieren.

Zudem bilden Menschen, die an Diabetes leiden, eine Ausnahme. Weil Diabetiker grundsätzlich einem höheren Risiko ausgesetzt sind, an einer Störung des Herz- Kreislaufsystems zu erkranken, sollte deren Blutdruck regelmäßig überwacht werden.

Diastolischer Wert zu niedrig

Obwohl der niedrige Blutdruck gegenüber dem erhöhten Druck meist als unwichtig missachtet wird, leiden die Menschen, die damit Probleme haben, manchmal mehr als die mit zu hohem Blutdruck. Meist haben die Personen mit Hypertonie kaum Symptome. Hingegen können bei der so genannten Hypotonie unter anderem folgende Begleiterscheinungen auftreten:

Diastolischer Blutdruck Symptome

Müdigkeit

Frieren

Antriebslosigkeit

Schwindel
Depressionen
Nasenbluten

Obwohl der Leidensdruck für die Betroffenen meist sehr intensiv ist, besteht in den wenigsten Fällen ein aus medizinischer Sicht erkennbarer Grund, die Störung zu behandeln.

Mit einer Ausnahme: Kommt es wegen der Diagnose „Diastolischer Wert zu niedrig“ zu Ausfallerscheinungen wie zum Beispiel Ohnmacht oder Sehstörungen, sollten Sich Betroffene unbedingt in ärztliche Behandlung begeben.

Zudem können sie ihren Blutdruck ankurbeln, indem sie zum Beispiel mehr Bewegung in den Tagesablauf einbauen. Auch Wechselduschen und eine ausgewogene Ernährung können zu einem besseren Blutdruck beitragen, mit dem man sich wieder fit und ausgeruht fühlt.

Diastolischer Blutdruck: Wert senken, aber wie?

Bei Bluthochdruck ist in der Regel der obere, systolische Wert erhöht. Allerdings kommt es auch vor, dass der untere Wert davon betroffen ist.

Dieses Thema ist leider noch nicht ausgereift, weswegen über die Ursachen noch nicht allzu viel bekannt ist. Ein möglicher Grund dafür könnte eine Unterfunktion der Schilddrüse sein. Also eine hormonelle Störung.

Fakt ist, dass die Betroffenen auf Dauer gesehen den Wert senken müssen, aber wie?

Diastolischer Wert zu niedriog? Arzt aufsuchen

Wenn der diastolische Wert über 100mmHg liegt, besteht dringender Handlungsbedarf.

Zum einen kann man den Wert medikamentös senken. Es lohnt sich jedoch oftmals, die Lebensgewohnheiten umzustellen.

Neben regelmäßigem Sport macht es Sinn, nur mäßig Alkohol zu trinken. Der Abbau von Übergewicht hat einen positiven Einfluss auf den Blutdruck.

Ständiger Stress treibt den Blutdruck in die Höhe, also: Stress abbauen.

Und ein ganz wichtiger, aber oft vernachlässigter Punkt, ist der Umgang mit Salz. Grundsätzlich nehmen wir zu viel Salz zu uns. Dabei ist es ganz einfach, ein leckeres Essen mit nur wenig Salz, dafür mit mehr frischen Kräutern zu würzen.


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Wichtig:

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