Isolierter Systolischer Blutdruck

 


Umfangreiche Fakten und Daten zum systolischen Blutdruck bzw. Systole und Diastole werden hier einfach erklärt und hilfreiche Tipps genannt.

Der systolische Blutdruck beschreibt den oberen Wert bei einer Blutdruckmessung. In der Regel ist er der höhere Wert.

Beim Zusammenziehen des Herzens wird das Blut aus der linken Herzkammer in den Körper gepumpt. Dadurch entsteht ein Druck, der auch Auswirkungen auf die Blutgefäße hat. Dieser Druck wird systolischer Blutdruck genannt.

Systolischer Blutdruck

Im Idealfall sollte er unter 120 mmHg liegen, um das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen zu minimieren.

Liegt der Wert über 140 mmHg, spricht man von erhöhtem Blutdruck. Das ist jedoch je nach Alter der Person unterschiedlich.
Mit zunehmendem Alter werden die Werte angepasst und dürfen etwas höher liegen. Hat aber ein Vierzigjähriger einen systolischen Wert von über 140 mmHg, leidet er an Bluthochdruck. Bei einem Sechzigjährigen liegen die Grenzwerte etwas höher.

Doch nicht immer liegt einem erhöhten systolischen Wert auch eine Erkrankung zugrunde. Denn natürlicherweise erhöht sich unser Blutdruck bei körperlicher Anstrengung. Treiben wir also Sport, haben wir einen erhöhten Puls und Blutdruck. Und das ist auch richtig so, damit unsere Blutgefäße und unser Herz ausreichend durchblutet werden.

Auch bei psychischem Stress kann sich der Blutdruck erhöhen. Das ist solange kein Problem, wie sich der Stress nur über einen relativ kurzen Zeitraum von zwei bis drei Tagen hinzieht. Darüber hinausgehender seelischer Druck gefährdet die Gesundheit und verursacht Folgeerkrankungen wie chronischen Bluthochdruck, Gewichtszunahme, geschwächtes Immunsystem und Depressionen.

Wer also dauerhaft unter psychischen Stresszuständen leidet, sollte sich unbedingt professionelle Hilfe suchen.

Isolierter systolischer Bluthochdruck

Auch der so genannte isolierte systolische Bluthochdruck ist ein Krankheitsbild des Bluthochdrucks. Bei dieser Diagnose ist der systolische und damit obere Wert extrem hoch, der diastolische, untere Wert jedoch ungewöhnlich niedrig.

Oftmals kommt das bei älteren Menschen vor und wird dann fälschlicherweise als „Altershochdruck“ abgetan. Das kann jedoch fatale Folgen haben. Wer also im Alter unter isoliertem systolischen Bluthochdruck leidet, gehört dringend in ärztliche Behandlung.

Systolischer Blutdruck: Rechtgzeitig messen lassen!

Mit zunehmendem Alter erhöht sich der systolische Wert langsam, aber beständig, wogegen sich der diastolische Wert oftmals verringert. Das hört sich für den Laien erst mal positiv an, ist es aber leider nicht. Denn mit dem ansteigenden Unterschied zwischen beiden Werten nimmt auch das Risiko, an kardiovaskulären Störungen zu erkranken zu.

Die Behandlung dieser Diagnose ist nur selten ohne Medikamente erfolgreich. Dennoch kann es für betroffene Patienten sinnvoll sein, gewisse Dinge zu beachten. Dazu gehören eine gesunde Ernährung, Verzicht auf Alkohol und eine Verbesserung des Salzhaushaltes.

Isolierter systolischer Blutdruck immer überprüfen

Ein isolierter systolischer Bluthochdruck ist allerdings nicht leicht zu regulieren. Dazu braucht der Patient schon etwas Geduld und muss mehrmals über einen längeren Zeitraum seinen Arzt besuchen, der die Blutdruckwerte kontrolliert.

Meist wird bei den Medikamenten auf eine Kombination mehrerer Arzneimittel zur Therapie zurückgegriffen.

Systole/ Diastole einfach erklärt

Die Systole und die Diastole stehen für zwei unterschiedliche Stadien des Herzens während es uns mit Blut versorgt.

Indem sich das Herz mit seinem Muskeln entspannt, macht es den Weg frei für einströmendes Blut in die rechte Herzkammer, welches wenig Sauerstoff enthält. Die linke Herzkammer wird mit sauerstoffreichem Blut gefüllt, welches über die Lungen mit selbigem angereichert wurde. Dieser Vorgang wird Diastole genannt.

Endet diese, beginnt sofort die Systole. Dabei ziehen sich die Muskeln des Herzens zusammen und pumpen durch die linke Herzkammer und über die Aorta ( Hauptschlagader ) frisch mit Sauerstoff versorgtes Blut in unseren Körper zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich kontinuierlich.


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Wichtig:

Diese Webseite dient alleinig der Information und beinhaltet nur allgemeine Hinweise. Unsere bereit gestellten Informationen dürfen nicht zur Selbstbehandlung oder -medikamentation verwendet werden. Ein Facharzt ist immer zur Diagnose und vor der Behandlung zu Rate zu ziehen.

  

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